LZ 129 Hindenburg 1937, 1. Nordamerikafahrt, Unglücksfahrt
Zeppelin- und Flugpost Spezial, Michel : 63 Cb
Im Rahmen unserer 185. Auktion vom 18. – 21. November 2025 können wir einen ganz besonderen Absturzbeleg der Hindenburg anbieten; Einer von 8 bekannten Belegen mit der Kombination Bordpoststempel und Paquebotstempel!
Insgesamt sind in dieser Kombination nur 8 Belege existent, wobei es sich hier um das am besten erhaltene Stück von allen Exemplaren handelt. Der Startpreis konnte mit 8.000 Euro günstig angesetzt werden und lässt noch erhebliche Steigerungen während der Auktion erwarten. Eine einmalige Gelegenheit für den Kenner! Das Stück stammt aus der Originalsammlung der Familie Thasler, welche wir im Rahmen der 5. Pharao Auktion die Ehre haben, zusammen mit weiteren sensationellen Stücken aus dieser Sammlung zu versteigern. Selbstverständlich gibt es zu diesem Beleg ein neuestes Fotoattest des zuständigen Prüfers im SBPV.
Karte mit 5 Werten Winterhilfswerk 4,5,8,15,40 Pf (Mi:635,636,638,640,642), diese entwertet durch 2x Bordpoststempel Typ I,
DEUTSCHE LUFTPOST EUROPA-NORDAMERIKA, LUFTSCHIFF HINDENBURG -5.5.1937 und beigesetzten Duplexstempel NEW YORK PAQUEBOT MAY 10 mit Jahreszahl 1937 zwischen Stempelkreis und „Killerstück“. Sie weist Brandspuren auf, ca. 10% der Karte sind weggebrannt.
Am 12.Juli 1937 übergab die American Zeppelin Transport Co. Postmaster Goldman 28 Belege von Besatzungsmitgliedern, die sie noch gefunden hatte und bat um postamtliche Uebermittlung derselben. Dies sind die letzten Belege, welche offiziell von der US-Postverwaltung gelistet wurden. Sie wurden alle nach Frankfurt/M. zurück gesandt, so dass sich der Name „Frankfurter Post“ einbürgerte. Die vorliegende Karte ist adressiert an das Besatzungsmitglied Robert Moser, an Bord Hindenburg, LAKEHURST / N.J. Airship Station U.S.A. Robert Moser überlebte das Unglück nicht. Er hatte die Karte beim Bordpostamt während der Fahrt abstempeln lassen und wieder mitgenommen. Von der Frankfurter Post existieren 8 Belege, die die Kombination Bordpoststempel Typ I und Paquebot Stempel tragen. Die übrigen hatten den Bordpoststempel nicht und tragen nur den Paquebotstempel., da sie ursprünglich für die Rückfahrt vorgesehen und daher noch nicht gestempelt waren. Die Karte ist in der offiziellen Liste von Morgan Annex (Hauptpostamt New York) enthalten und in D.Leders «Zeppelinpost Journal Vol.6,No 2, Sommer 2012 auf S.29 erstmals fotografisch dokumentiert.
Die Karte ist um 7 Pf. überfrankiert. Das Porto betrug 15 Pf. Auslandsporto für Postkarten und 50 Pf. Zeppelinzuschlag.
Für einen Crashbeleg befindet sich die Karte in ausgezeichneter Erhaltung.
Provenienz: ex Sammlung Thasler
Das Prüfstück ist echt, keine Signatur.
Wollerau, den 23.07.2025
Der Beleg erzielte einen Zuschlag von 25.000 Euro (Ausruf: 8.000 Eur0).